Biographische Datenbanken

Kleineidam, Erich

* 3.1.1905, † 21.4.2005
Katholischer Theologe u. Philosoph

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Bielschowitz (Krs. Hindenburg, Oberschles./Bielszowice, Polen); 1915 – 24 humanist. Gymnasium in Brieg (Schles.), 1924 Abitur; Studium der Philos. u. Theol. an den Univ. Breslau, Freiburg i. Br. u. Innsbruck; 1929 Priesterweihe in Breslau; Alumnatssenior in Breslau; 1930 Dr. phil. an der Philosoph. Fak. der Univ. Breslau; 1930 Ltr. des Schülerkonvikts der staatl. Aufbauschule in Liebenthal; 1934 Repetitor u. 1935 stellv. Dir. des Erzbischöfl. Theologenkonvikts Breslau; 1939 Prof. für Philos. am Erzbischöfl. Priesterseminar Weidenau (Schles.); zugl. Vizerektor.
1946 Vertreibung; 1946 Administrator der Pfarrei Oberhausen (Krs. Neuburg/Donau) in der Diözese Augsburg; 1947 Prof. für Philos. am neugegr. Priesterseminar für Flüchtlingstheologen in Königstein (Taunus); 1948 zusätzl. Regens; später zugl. erster Rektor der neugegr. Philosoph.-Theolog. HS Königstein (Taunus); 1952 Berufung durch die Berliner Ordinarienkonferenz als Rektor, Regens u. ord. Prof. für Philos. an das neu zu errichtende Regionalpriesterseminar in Berlin-Biesdorf bzw. Erfurt, dort bis 1954 Rektor, bis 1959 Regens; 1954 Päpstl. Hausprälat; 1970 em. als Prof.; 1978 Apostol. Protonotar; Dr. h. c. der Univ. Münster u. München; zahlr. Aufsätze zu philosoph. u. hist. Themen; bis 1972 Mithrsg. der »Erfurter Theolog. Studien«, bis 1973 der »Erfurter Theolog. Schriften«.
1992 Bundesverdienstkreuz; gest. in Erfurt.

Publ.: Die Kirche u. die Welt. Salzburg, Leipzig 1938; Wissen, Wissenschaft, Theol. bei Bernhard von Clairvaux. Leipzig 1955; Die Kath. Theolog. Fak. der Univ. Breslau 1811 – 1945. Köln 1961; Universitas Studii Erfordensis. Geschichte der Univ. Erfurt im Mittelalter I – IV. Leipzig 1964 – 1981.
ClB

© Die Urheberrechte am Lexikon und aller seiner Teile liegen beim Ch. Links Verlag. Die Weiterverwendung von Biographien oder Abschnitten daraus bedürfen der Zustimmung des Verlages.
Redaktionsschluss: Oktober 2009. Eine kontinuierliche Aktualisierung der Biographien kann von den Herausgebern nicht gewährleistet werden. Soweit bekannt, werden Sterbedaten in regelmäßigen Abständen nachgetragen. Änderungs- und Korrekturwünsche werden von den Herausgebern des Handbuches geprüft und ggfl. eingearbeitet.
Ch. Links Verlag, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin, Tel. 030- 44 02 32-0, mail@christoph-links-verlag.de

Zum Abkürzungsverzeichnis