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Felixmüller, Conrad (eigtl.: Felix Müller)

* 21.5.1897, † 24.3.1977
Maler, Grafiker

Biographische Angaben aus dem Handbuch „Wer war wer in der DDR?“:


Geb. in Dresden; Vater Fabrikschmied; 1912 – 15 Studium an der Dresdener Kunstakad., Mstr.-Schüler von C. Bantzer; 1915 – 34 freischaff. in Dresden; 1919 Mitbegr. u. Vors. der Dresdener Sezession, Gruppe 1919; Mitgl. der Nov.-Gruppe; 1919 – 24 KPD; 1920 Sächs. Rom-Preis; 1928 Großer Preis für Malerei des Sächs. Kunstvereins; 1930 Dürer-Preis der Stadt Nürnberg; 1931 Sächs. Staatspreis für Malerei; 1934 Übersiedl. nach Berlin, später aufgrund von Ausbombung nach Damsdorf (Altmark); 1944 Tautenhain (Sachsen); 1944/ 45 Kriegsdienst.
1948 Vors. des Arbeitskrs. Sorb. Bildender Künstler; 1949 Prof. für wiss. Zeichnen an der MLU Halle-Wittenberg; 1961 Umzug nach Berlin-Köpenick; 1967 Übersiedl. nach Berlin (West); 1974 Goldmedaille der IV. Biennale Internazionale della Grafica d’Arte in Florenz; gest. in Berlin (West).
Werke: Malerpaar Hanna u. Peter August Böckstiegel (1914), Otto Rühle spricht (1920), Der Schaubudenboxer (1921), Otto Dix malt (1920), Der Tod des Dichters Walter Rheiner (1925), Der Zeitungsjunge (1928), Liebespaar vor Dresden (1928), Akt u. Zeichner (1933), Kunstfreund im Atelier (1939), Emporenbilder in der Jakobskirche Tautenhain (1952), Holzschnitt-Bildnisse Carl Sternheim (1925), Max Liebermann (1926), Friedrich Wolf (1947), Zyklus Ich sah – u. schnitt in Holz (1947 – 51).

Publ.: C. F. Von ihm, über ihn. Düsseldorf 1977; C. F. Legenden 1912 – 1976. Tübingen 1977.
Sek.-Lit.: Kat. C. F. Werke u. Dok. Nürnberg 1981; Gleisberg, D.: C. F. Leben u. Werk. Dresden 1982; Kat. C. F. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafik, Skulpturen. Schleswig 1990.
DiG

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